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03.11.22   Das BIP als Stimmungsindikator
Robuste Zahlen.

Die nüchternen Zahlen vorab: Gemäß den aktuellen Schätzungen ist das BIP der Eurozone um 0,2 Prozent zum Vorquartal gewachsen. In Deutschland legte das BIP im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Prozent zu, als wahrscheinlichen Treiber nennt das Statistische Bundesamt zum aktuellen Zeitpunkt die Konsumausgaben im privaten Sektor.

Interessant ist aber vor allem, wie mit diesem Zahlenwerk umgegangen wird. Angesichts der flächendeckenden Rezessionsängste darf dieses moderate Ergebnis durchaus als „positive Überraschung“ gewertet werden. Die Reaktionen verdeutlichen zudem, dass überwiegend nach dem Prinzip „Ja, aber“ analysiert wird – eine typische Ausprägung für den Pessimismus des Unglaubens.

Ja, aber!

Ja, das BIP in Deutschland ist gewachsen, obwohl die meisten mit einem Rückgang gerechnet hatten. Aber die Inflation ist im Oktober um 11,6 Prozent im Jahresvergleich angestiegen, und dieser Wert lag ebenfalls über den Schätzungen. Es könnte sich also nur um d...      vollständigen Beitrag lesen 
27.10.22   Hilfreiches politisches Patt
Politik im Fokus.

Im schwierigen Börsenjahr 2022 war es bisher nicht an der Zeit, ausführlich über rein politische Einflussfaktoren zu diskutieren. Zu dominant waren die Problemstellungen bezüglich Inflation, Zinserhöhungen und Energie. Richtung Jahresende wird der Blick jedoch etwas freier und mit den US-Zwischenwahlen steht ein Ereignis unmittelbar bevor, welches den Aktienmärkten Rückenwind verleihen kann.

Grundsätzlich haben Aktienmärkte keine Präferenz für eine bestimmte politische Partei. Historisch betrachtet haben sie sich gerade auf der US-Seite nicht wirklich davon beeindrucken lassen, ob der US-Präsident den Demokraten oder den Republikanern zugehörig ist. Aktienmärkte bevorzugen allerdings politische Pattsituationen. Geringes legislatives Risiko verringert die Unsicherheit und die trübe Stimmung, die sich im Zusammenhang mit möglichen Umverteilungen einstellt. Zudem erhalten Unternehmen langfristige Planungssicherheit, wenn die Politik tendenziell die Füße stillhäl...      vollständigen Beitrag lesen 
13.10.22   „Starke Währung, schwache Währung“
Angst auf beiden Seiten.

Passend zur eingetrübten Marktstimmung machen sich viele Anleger rund um die Welt große Sorgen um Währungsschwankungen. Diese können aus verschiedensten Blickwinkeln betrachtet werden. Anleger aus der Eurozone werden beispielsweise mit dem schwachen Euro im Vergleich zum US-Dollar konfrontiert, US-Anleger müssen dagegen mit der Stärke ihrer Heimatwährung im internationalen Vergleich umgehen.

Einigkeit herrscht jedoch bezüglich der Wahrnehmung, dass die Währungsentwicklung grundsätzlich kritisch zu betrachten ist. In Europa schürt die Euro-Schwäche weitreichende Ängste vor einer währungsbedingten Beschleunigung der Inflation, in den USA sorgen sich die Experten um sinkende Erträge für global aufgestellte US-Konzerne außerhalb des heimischen Währungsraums. Die erste Intervention der japanischen Notenbank im Devisenmarkt seit 1998 und Gerüchte über ähnliche Maßnahmen in Südkorea und China sorgen ebenfalls für Diskussionen.

Risikofaktor Währung?

F...      vollständigen Beitrag lesen 
06.10.22   „Ein Blick auf die OPEC“
Wieder Unruhe um den Ölpreis.

Nicht nur die globalen Aktienmärkte erwischten einen positiven Start in das vierte Quartal, auch der Ölpreis legte am Dienstag dynamisch zu. Dies hing vor allem mit den Gerüchten rund um das OPEC-Meeting zusammen, in dem eine Senkung des Produktionsziels um eine Million Barrel pro Tag zur Diskussion steht. In den Augen der kritischen Marktbeobachter könnte also eine starke Kürzung zu einem weiteren Anstieg der Ölpreise führen, was die diesjährige Inflation verschärfen und den bestehenden wirtschaftlichen Gegenwind verstärken würde. Im Grunde ein Spiegelbild der Befürchtungen, die den Aktienmarkt bereits im gesamten Jahresverlauf auf Talfahrt geschickt haben. An dieser Stelle lohnt sich allerdings der Blick auf das übergeordnete Verhältnis von Angebot und Nachfrage und die Ölpreisentwicklung seit dem Beginn des Russland-Ukraine-Kriegs.

Viel Bewegung

Im frühen Jahresverlauf 2022 erlebte der Ölpreis einen rapiden Anstieg im Vorfeld der russis...      vollständigen Beitrag lesen 
29.09.22   Die Ruhe vor dem Sturm?
Aktienmärkte bleiben anstrengend.

Die negative Volatilität an den globalen Aktienmärkten macht den Anlegern weiterhin zu schaffen. Marktexperten führen verschiedene Argumente an, warum in naher Zukunft noch mehr Ungemach zu erwarten ist – steigende Zinsen, Maßnahmen der Fed, die Energiekrise in Europa, schwächere Gewinnschätzungen und vieles mehr. Hinter dieser Argumentation steckt jedoch häufig die Annahme, dass die Mehrheit der Anleger bisher nicht fähig war, diese Problemstellungen zu berücksichtigen. Somit stünde ihre Kapitulation und eine wahre Massenflucht aus den Aktienmärkten erst noch bevor.

Grundsätzlich ist ein derartiges Bewegungsmuster zwar typisch, aber wir halten es für übertrieben zu behaupten, dass eine Kapitulationsbewegung die Voraussetzung für eine Erholung darstellt. Die Tatsache, dass die Anleger in der Vergangenheit oft in der Nähe von Markttiefs kapituliert haben, bedeutet nicht, dass sie dies immer tun müssen. Und wir sehen einen wichtigen Grund, warum...      vollständigen Beitrag lesen 
23.09.22   „Stimmungscheck zum Ende des Sommers“
Der Pessimismus erreicht Allzeithochs.

Neun Monate seit Beginn des Rückgangs der globalen Aktienmärkte lässt der jüngste Abwärtstrend viele Anleger nervös werden - und das Schlimmste befürchten. Das ist angesichts des bisher enttäuschenden Jahres verständlich. Doch auch wenn es im Moment schwer zu erkennen ist, zeigt die Geschichte, dass Bullenmärkte im Pessimismus geboren werden - und die jüngsten Umfragen deuten darauf hin, dass das Bärenlager auf Rekordwerte angestiegen ist. Dies sagt zwar nichts darüber aus, wann eine Erholung beginnen wird oder ob sie bereits im Gange ist, aber wir sehen – für viele kontraintuitiv - den weit verbreiteten Pessimismus als eine grundsätzliche Berechtigung für einen übergeordneten Optimismus an.

Umfragen auf Rekordtief

Stimmungsmessung ist komplex und selten ergibt sich ein einheitliches Bild. Doch in diesen Tagen ist das anders. Die vielbeachtete weltweite Umfrage der Bank of America unter Fondsmanagern zeigte im September eine weit ...      vollständigen Beitrag lesen 
15.09.22   „Der Weg bleibt steinig“
Inflation weiterhin ein heißes Thema.

Am Dienstag ging der US-Aktienindex S&P 500 im Rahmen enttäuschender Inflationsdaten um satte 4,3 Prozent zurück. Ohne Zweifel rufen höhere Preise und Zinssätze berechtigte Sorgen hervor, jedoch scheinen uns die Stimmung der Anleger und die Reaktionen auf neue Informationen zu düster zu sein - im Vergleich zu den beobachtbaren Tatsachen.

Relationen beachten!

Der gesamte US-Verbraucherindex ging zwar zurück, wenn auch weniger als erwartet, allerdings gab die Beschleunigung des Kern-Verbraucherpreisindex (ohne Lebensmittel und Energie) Anlass zu weiteren Spekulationen. Es „droht“ nach Ansicht vieler Experten eine mögliche Zinserhöhung der Fed um weitere 75 Basispunkte noch in diesem Monat. Über eine derartige Erhöhung wird allerdings bereits seit mehreren Wochen intensiv diskutiert. Wenn Aktien aufgrund von emotionalen Krisenherden und nicht aufgrund einer wesentlich negativen Veränderung der eingehenden Informationen sinken, ist die...      vollständigen Beitrag lesen 
09.09.22   „Pessimismus des Unglaubens am Arbeitsmarkt“
Angst vor positiven Meldungen.

Mit Erscheinen der US-Arbeitsmarktdaten in der vergangenen Woche waren die Sorgen vor zu positiven Entwicklungen groß. Die meisten Beobachter fürchteten nämlich keine schwachen Daten, die eine tiefe Rezessionsthese unterstützt hätten, sondern stabile Arbeitsmärkte, die weitere Munition für Zinserhöhungen der Zentralbanken liefern würden. „Gute Daten sind schlechte Daten“ stellt aus unserer Sicht ein hervorragendes Beispiel für die Stimmung in diesen Tagen dar: Der Pessimismus des Unglaubens in Aktion und ein Zeichen dafür, dass die Stimmung im Verhältnis zur Realität zu schlecht ist.

Fehlerhafte Logik

Die Argumentation ist hierbei tendenziell einfach: Anzeichen für ein starkes Wirtschaftswachstum sollen eine schärfere Straffung der Federal Reserve nach sich ziehen. Dabei wird davon ausgegangen, dass jeder Anstieg der Beschäftigungszahlen in Zeiten eines anhaltenden Arbeitskräftemangels und von Angebotsbeschränkungen inflationär wirkt. Um ...      vollständigen Beitrag lesen 
18.08.22   Die Bedeutung der Berichtssaison
Erst die Rendite, dann die Berichte.


Die US-Berichtssaison für das zweite Quartal neigt sich dem Ende zu und das Zahlenwerk der Unternehmen im Aktienindex S&P 500 liegt mehrheitlich vor. Rund drei Viertel der Unternehmen konnten die Gewinnerwartungen übertreffen, im Jahresvergleich stiegen die Gewinne um 6,7 Prozent an. Maßgeblich ist dieses Ergebnis auf den Energiesektor zurückzuführen, welcher einen Anstieg von 299 Prozent vermeldete. Ohne Energie verzeichneten die S&P 500-Gewinne einen Rückgang von 3,7 Prozent.


Wie immer gilt es zu beachten, dass aus rückwärtsgerichteten Zahlen keine unreflektierten Prognosen für die zukünftige Entwicklung der Märkte entstehen sollten. Aktienmärkte blicken in die Zukunft, die Zahlen folgen nach. Im Grunde sind die Gewinn- und Umsatzzahlen der US-Berichtssaison eine Bestätigung für die vorangegangene Entwicklung des S&P 500. Hier konnte der Energiesektor die anderen zehn Sektoren um Längen schlagen und selbst im krisenbehafteten zweiten Qu...      vollständigen Beitrag lesen 
04.08.22   Eine typische Erholung
Geht die Sommer-Rallye weiter?

Seit seinem Tiefpunkt im Juni ist der MSCI World Index mehr als zehn Prozent angestiegen und hat somit eine klassische Erholungsbewegung vollführt. Der Technologie-Sektor, der auf dem Weg nach unten überproportional betroffen war, führt die Erholungsbewegung an. Begleitet wird dieser Aufschwung jedoch von einer gehörigen Portion Pessimismus. Es gibt unzählige warnende Stimmen, die den starken Monat Juli als Bärenmarkt-Rallye bezeichnen – eine vorübergehende Atempause, bevor noch tiefere Einbrüche zu erwarten sind.

Der Pessimismus des Unglaubens

Ob nun über die Sommerzeit hinweg eine entspannte Bullenphase folgt oder die negative Volatilität kurzfristig erneut zuschlägt, lässt sich natürlich nicht mit Sicherheit vorhersagen. Allerdings spricht die aktuelle Grundstimmung deutlich dafür, dass wir uns in einer „frischen“ Bullenmarktphase befinden. Ken Fisher bezeichnet diesen emotionalen Zustand als „Pessimismus des Unglaubens“ - die Tendenz,...      vollständigen Beitrag lesen 
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